5-Sätze-Geschichten

Geschichten aus dem Lockdown

Während des Lockdowns haben wir Schüler*innen aus Mülheim die Aufgabe gestellt, eine 5-Sätze-Geschichte für uns zu schreiben. Nur die Satzanfänge waren von uns vorgegeben, für die restliche Geschichte war Phantasie und Kreativität gefragt:


1. Es war einmal...
2. Jeden Tag...
3. Als plötzlich...
4. Deshalb/ Deswegen...
5. Seitdem…

Die Klasse 6c der Otto-Pankok-Schule hat uns im letzten Schuljahr viele schöne Geschichten zugesendet, drei davon könnt ihr nun im Folgenden lesen:

Es war einmal ein mikroskopisch kleines, krankes Monsterchenmännlein und sein mikroskopisch kleines, krankes Monsterchenfräulein, die so winzig klein waren, dass niemand sie kannte, weil niemand sie mit bloßem Auge sehen konnte und das machte sie sehr sehr traurig. Eines Tages fiel dem Monsterchenmännlein ein, wie das klimperkleine Monsterchenpärchen ein für alle Mal von der ganzen Menschheit endlich bemerkt werden würde. Sie sprangen auf einen Menschen über, bissen sich fest und vermehrten sich fröhlich und feierlich, sodass unzählige Abermillionen und Trillionen kranke Monsterchenbabies erzeugt wurden, die sich auf alle Menschen auf dem ganzen Planeten verteilten. Durch den Biss der Monsterchenbabies übertrug sich deren todbringenden Krankheit auf den Menschen. Endlich wurden die klitzekleinen Kreaturen nicht mehr übersehen und wurden auf der ganzen Welt bekannt, als plötzlich 2 unscheinbare Sänger namens Luis Fonsi und Nico Santos durch ihre Musik die Menschheit von dem Tod retteten, indem sie ihre Lieder in allen Radiosendern sangen und die Monsterchen dadurch zum Platzen brachten. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann singen sie noch heute.

Autor: Fernando

Es war einmal ein Meerschweinchen namens Strubbel.
Jeden Tag ging er durchs Gehege auf ständiger Suche nach Futter.
Als plötzlich sein Herrchen wegen Corona mehr Zeit für die Meerschweinchen hatte, gab es nicht nur mehr Streicheleinheiten, sondern auch Leckerlies.
Deshalb wurde Strubbel immer glücklicher und dicker.
Seitdem lebt er prall gefüllt in ständiger Hoffnung auf mehr Futter zufrieden mit seinen Meerschweinchen-Freundinnen zusammen.

Autor: Jakob

Es war einmal eine kleine Sonnenfee mit magischen Kräften, die sie erst erkennt wenn sie sie dringend braucht, sie lebte mit ihren Eltern auf der Sonne. Jeden Tag stand sie am Fenster und wünschte sich mal andere Planeten zu erkunden, aber ihre Eltern sagten immer wieder es ist viel zu gefährlich wo anders hin zu fliegen. Als plötzlich ein großer Meteorit vom Himmel auf die Sonne viel, haben es nicht alle geschafft sich in ihre Häuser zu retten. Deshalb wurden viele Elfen und Feen von der Sonne getrennt, somit auch die Fee, aber sie konnte sich an einem Stein festhalten und zog sich wieder hoch. Sie rannte zu ihren Eltern, denn die wurden gerade von einem Meteoritentroll angegriffen, sie streckte ihre Arme aus und aus ihren Händen kamen kleine Sonnenstrahlen, aber weil der Meteoritentroll keine Sonne verträgt, löste er sich in kleine Staubteilchen auf. Seitdem können wir auf der Erde die Staubteilchen in der Nacht als Sterne funkeln sehen.

Autorin: Iris