Gebrüder Grimm
VON DEM MACHANDELBAUM

„Von dem Machandelbaum“ ist eines der weniger bekannten Märchen der Gebrüder Grimm. Es beschreibt die Schnittstelle zwischen Leben und Tod, Magie und Realität: Eine Stiefmutter misshandelt und tötet den Sohn ihres Mannes, um ihrer leiblichen Tochter einen Vorteil zu verschaffen. Während sie dieser die Tat in die Schuhe schiebt, bleibt der Vater unwissend. Das Mädchen begräbt die Knochen des Jungen unter dem Machandelbaum. Durch die Magie des Baumes verwandelt sich der Junge in einen Vogel, dessen Gesang die Wahrheit offenbart und der sich an seiner Stiefmutter rächt.

Umgang und Bewältigung eines Traumas sowie seine Überwindung durch Musik und Spiel stehen im Mittelpunkt des poetischen Märchens.

ab 10 Jahren

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